Die Heldenreise

Die Heldenreise

viel ist inzwischen passiert.

Das Figurenensembel steht, und inzwischen habe ich auch alle Höhen und Tiefen der Heldenreise geschafft.

Ich verwende die Heldenreise als „Plotmodell“, weil sie mir ermöglicht, den wichtigsten Figuren Tiefe zu geben.

Für wen habe ich eine Heldenreise entwickelt?

Ich entwickele für jeden wichtigen Charakter eine Heldenreise.
Die beiden Wichtigsten sind der Protagonist Hendrik Kammhuber und der Antagonist. Eine weitere Heldenreise entwerfe ich für Lars, den Freund von Hendrik.
Außerdem entwerfe ich, allerdings etwas weniger ausführlichere, Heldenreisen für die Mitglieder in Hendriks Team.

Welche Heldenreise war am schwierigsten?

Die Heldenreise von Hendrik war die Schwierigste. Hier war es notwendig, bis in einzelne Details der Backstory, also seiner Biografie, zu gehen. Ihr wisst ja, Hendrik ist mit sechs Jahren ins Kinderheim gekommen. Für einige Stellen der Heldenreise war es erforderlich, mir über Details, die im Kinderheim geschehen sind, Klarheit zu verschaffen. Dafür musste ich beim Aufschreiben bis ins kleinste Detail bestimmter Situationen gehen.
Dabei habe ich festgestellt, dass sich hierfür ein Tagebuch am besten eignet. Also habe ich Hendrik ein Tagebuch verpasst.

Aber ich habe es geschafft: Die Heldenreisen stehen.

Anschließend habe ich sie zu einer Stepoutline verknüpft, so dass ich jetzt auch genau weiß, in welche Richtung die Reise geht.

Morgen werde ich mich an die Szenenplanung machen.

Der Schreibplan

Der Schreibplan

Heute habe ich einen Schreiplan gemacht, in dem ich das große Ziel, einen Roman zu schreiben und zu veröffentlichen, in viele kleine Ziele unterteilt habe.
Zunächst habe ich eine Bestandsaufnahme gemacht und mich gefragt, wo ich gerade stehe, wie weit ich mit dem Projekt bin und was noch getan werden muss.

Ich habe festgelegt, bis wann ich die einzelnen Schritte fertig haben möchte.
Die dritte Spalte, das ist die, die die Belohnungen für jeden Teilschritt enthalten sollte, ist noch leer. Typisch. Leider fällt es mir sehr schwer, mir für meine Leistung, etwas Gutes zu tun.

Der Plan ist wichtig, damit ich meine Erfolge messen kann. Aber auch, um abzuschätzen wo ich gerade stehe.

{category Nachfolgeprojekt}

{Schreibjournal, Plan, Roman, Bestandsaufnahme, Veröffentlichung}

Gedanken zur Systematik der Hendrik-Kammhuber-Serie

Gedanken zum Aufbau

Heute habe ich mir unter anderem Gedanken über den Aufbau gemacht.

Im ersten Teil mit dem Arbeitstitel „Lügen strafen“ sind die einzelnen Kapitel durch die Datums- und Ortsangabe als Überschrift gekennzeichnet. Um eine gewisse Systematik in der Hendrik-Kammhuber-Reihe beizubehalten, habe ich beschlosssen, die kommenden Teile ebenfalls soaufzubauen.

Dies gilt auch für die Titelfindung: Substantiv + Verb.

[category Nachfolgeprojekt}

[tags Titelfindung, Reihe, Serie, Autor, Systematik, Aufbau, Arbeitstitel}

Treatment und Mord

Treatment und Mord

Inzwischen, habe ich mir überlegt, dass Hendrik Kammhuber den Roman von Tami lesen muss.

Das Treatment, dass ist der Teil, in dem die Handlung genauer festgelegt bzw. geplant wird. Der Inhalt jeder Szene wird mit ein oder zwei Sätzen, bei mir sind es oft mehrere, beschrieben.

Für mich dient das Treatment als Gelender, an dem ich mich entlang hangeln kann.
Es gibt mir die Möglichkeit, die Szenen unabhängig voneinander zu schreiben, so dass ich nicht chronologisch schreiben muss.

Ich bin inzwischen in der Mitte des Romans angelangt. Das Ende weiß ich auch schon ungefähr.

Und da stellt sich mir die nächste Frage:

Auf welche Weise wird das Opfer ermordet?

Für einen Krimi ist das die wichtigste Frage.

Für mich ist der Modus Operandus, also die Art und Weise, wie das Opfer getötet wird, sehr wichtig, da der Mord bei mir eine Botschaft an Hendrik Kammhuber übermittelt. Die Art der Tötung hat sozusagen einen Symbolcharakter und steht in der Hendrik-Kammhuber-Reihe immer in Beziehung zum jeweiligen Thema des Romans.

Im Moment habe ich noch keine Idee.

Ich suche nach einem Mord, der sich nicht ohne Weiteres nachweisen lässt.

Vorschläge erwünscht!

Frei nach dem Motto:

Bei E-Mail Mord! 😉

Wie geht’s weiter?

Wie geht’s weiter?

Jetzt ist es so weit. Ich bin beim Plotten an dem Punkt angelangt, an dem ich mich frage: Wie soll es weitergehen?

Ursprünglich hatte ich ja geplant, dass Hendrik Kammhuber den Roman von Tami lesen soll. Aber jetzt bin ich am zweifeln, ob das der richtige Weg ist.

Ich habe sozusagen einen richtig fetten Durchhänger.

Einige Autoren sagen, dass es keine Durchhänger gibt.

Ich bin der Meinung, dass es Durchhänger gibt.

Zum Thema Durchhänger habe ich einen Blogartikel geschrieben.

Der Durchhänger

[

Noch ein Exkurs

Emotionen

Heute habe ich die Zweite Szene des Romans von Tamara Heldmann Alias Tami Held geschrieben.

Figuren haben, wie Menschen im richtigen Leben auch, Emotionen. Die Kunst ist es, dass der Autor diese nicht einfach benennt (traurig, verzweifelt, verärgert, wütend), sondern so beschreibt, dass der Leser, der den Text nicht kennt, sofort in die Emotion hineingezogen wird. „Show don’t tell“ (Zeigen nicht erzählen), wird das im Autorenjargon genannt.

Wenn der Erzähler die Emotionen einer anderen Figur, die ihm gegenüber sitzt beschreibt, macht er das anhand der Mimik, Gestik und der Körperhaltung der anderen Figur.
Schwierig wird es dann, wenn, wie in der von mir geschriebenen Szene, die andere Figur, deren Emotion vom Erzähler beschrieben wird, nicht anwesend ist. Im konkreten Fall erhält der Erzähler einen Anruf von der Figur, deren Gefühl er beschreibt. Die Perspektivfigur muss sich hier nur auf die akustisch wahrnehmbaren Signale der anderen Figur verlassen.
Bei Unklarheiten bleiben seine Fragen offen. Interpretationen können hier oft irreführend sein.

Im Großen und Ganzen aber geben, wie uns Forschungsbefunde aus der Psycholinguistik zeigen, die akustisch wahrnehmbaren Signale viele

Hinweise auf die Verfassung einer Figur. Steht zum Beispiel jemand unter enormer Anspannung, ist es ihm nahezu unmöglich, den Atem, die Sprechpausen, den Tonfall und die Wortwahl zu unterdrücken. Ein geübter Zuhörer erkennt sofort, in welcher Verfassung der Sprecher sich befindet und ist in der Lage, die Emotionen anhand der Merkmale, wie etwa Tonhöhe, Sprechgeschwindigkeit, Atemfrequenz, Sprechpause, Schlucken, zu beschreiben und zu benennen.

Kleiner Exkurs

In den vergangenen Beiträgen habe ich ja schon davon berichtet, dass in meinem neuen Projekt ein Krimi eine Rolle spielt. In den letzten Tagen habe ich angefangen, diesen Krimi zu planen.Letzte Woche habe ich mir ja bereits überlegt, welche Figuren ich brauche. Da stand nun der Planung des Krimis, den Hendrik Kammhuber, sehr zu seinem Leidwesen lesen muss, nichts im Wege.

Die Figuren

Das Figurenorchester oder Wen brauche ich?

Zu einer Romanidee gehören auch die Figuren. Sie sind besonders wichtig, finde ich, weil sie die Geschichte tragen, bzw. erzählen.

Sie sollen so angelegt sein, dass, würde eine Figur entfallen, die Geschichte sofort eine Andere wäre.

Zum Teil kann ich ja auf das Team um Hendrik Kammhuber zurücgreifen.

Im Einzelnen ist das KHK Hendrik Kammhuber, KOK Fanny Obermayr, KOK Florian Hageneder, KK.In Lea Leitner undJürgen Stahl, von der KT.

Die Figuren, die speziell in dieser Geschichte auftreten, haben mich letzte Woche beschäftigt.

Es sind, um die Wichtigsten zu nennen:

Die Krimibestsellerautorin Cornelia Winter, ihr Mann Hans Winter, der Sohn Frank Winter, der ermordet wird,

Tamara Heldmann, die junge Nachwuchsautorin, ihre Mutter Barbara Heldmann, die Schwester von Tamara, Sabine

Und die Nebenfiguren.

Auch Tote müssen als Figur entwickelt und sauber ausgearbeitet werdda sie in einem Krimi einen Hinweis auf das mögliche Motiv des Täters geben und den Ermittler auf dessen Spur führen.

Der Name

Der Name gibt einen Hinweis auf Herkunft, Alter, Geschlecht oder den Beruf der Figur.

Dies kann durch einen Vornamen oder einen Nachnamen, der einen Hinweis gibt, geschehen.
Der Name der Figur kann aber auch das Gegenteil enthalten.

Ich habe mir gesagt, dass meine Figuren einen Nachnamen erhalten sollen, der auf die bayerische Herkunft hinweist.
Hendrik Kammhuber verdankt seinen Vornamen seiner Mutter, die auf Jimmy Hendricks stand und wollte, dass er Jimmy Hendricks genannt wird.
Da das dem Jugendamt aber zu abwägig schien, haben sie den Jungen Hendrik getauft.
Kammhuber war der Nachname seiner Mutter.

Die Idee zu dem Romanprojekt

Die Idee zu „Unrecht vergelten“

Dem Stoff zu dem Projekt“Unrecht vergelten“, bin ich zum ersten Mal begegnet als mir jemand in einer meiner Schreibgruppen erzählt hat, dass er mit seiner Lektorin nicht zurechtkommt. Er war ziemlich wütend auf diese und äußerte, dass er sie umbringen könne.
Daraus wurde dann der Teil von Tamara Heldmann, die bei Cornelia Winter nicht nur ihr Manuskript lektorieren lässt, sondern auch ein Praktikum absolviert.

Das zentrale Thema des Romanprojektes wurde durch ein Lied geboren, das ich im Radio gehört habe. Den Namen und den Interpreten weiß ich nicht. Mir ist nur noch die Zeile: „An eye for an eye and a life for a life“ in Erinnerung geblieben.

Der Stoff wurde ziemlich lange in meinem Kopf gewältzt und durch sämtliche Windungen meines Gehirns gescheucht, bis sich schließlich diese konkrete Idee zu einem ganzen Bild entwickelt und konkretisiert hat. Dieses Ganze habe ich dann noch ganz lange Zeit mit mir herumgeschleppt, bevor ich es endlich in eine Datei getippt habe.

Kurz zum Inhalt

Kurz zum Inhalt des neuen Projektes

In den letzten Wochen habe ich mir ja schon Gedanken zu meiner Romanidee und der Marktfähigkeit gemacht.

Inzwischen habe ich die Romanidee auch schriftlich ausformuliert.

Heute mache ich mir Gedanken zum Inhalt.

Wie wär‘s mal damit?

Arbeitstitel: „Unrecht vergelten“

Frank Winter, der Sohn derKrimi-Bestseller-Autorin Cornelia Winter wird tot aufgefunden. Auf dessen Laptop ist das Manuskript von Tamara Heldmann,einer jungen Nachwuchsautorin, das Cornelia Winter als freie Lektorin gerade lektoriert geöffnet.
Kriminalhauptkommissar Hendrik Kammhuber beginnt, nur widerwillig darin zu lesen.Doch es steckt viel mehr als Fiktion dahinter.

Ist das spannend?
Macht das Lust darauf, den Roman tatsächlich zu lesen?
Was fehlt noch?
Enthält dieser kleine Text alles was neugierig machen soll?

Falls jemand Lust hat, mir zu antworten, nichts wie an die Tasten.

Hendrik.kammhuber

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