Der Wort-Tracker

Wozudient der Wort-Tracker?

Der Wort-Tracker ist ein sinnvolles und nützliches Instrument,mit dessen Hilfe ich meinen ganz persönlichen Fortschritt messen kann.
Bummelei und Dümpelei wird so verhindert, und der Roman kannfertig werden.

Wie funktioniert der Wort-Tracker?

Ich setze mir ein bestimmtes Tages- oder Wochenziel.

Beispiel für ein Tagesziel:
Ich habe mir 1.000 Wörter pro Tag zum Ziel gesetzt. Nicht immer schaffe ich es, dieses Tagespensum einzuhalten. Dann schreibe ich am nächsten Tag einfach die fehlenden Wörter (zahlenmäßig) nach.
Am Anfang ist es sehr schwierig gewesen, die Anzahl von 1.000 Wörtern pro Tag zu schreiben. Aber inzwischen geht es ganz gut. Und, das ist das Tolle, inzwischen kommt dabei auch tatsächlich etwas Sinnvolles heraus: Nänlich ein fertiges Kapitel an meinem Projekt.

Mit dem Wort-Tracker oder auch Wordcount kann ich also mein Projekt fertigstellen und gleichzeitig auch meinen Erfolg sehen. Und beides motiviert doch, würde ich zumindest mal sagen.
Insofern ist der Wort-Tracker auch eine Art In-den-Arsch-Treter, wenn ihr mal einen Durchhänger oder einen Tag habt, an dem ihr euren inneren Schweinehund, der lieberetwas anderes machen möchte, nicht überwinden könnt.

Aine Anmerkung noch zum Schluss:

Am vergangenen Freitag habe ich zwei so gute Einfälle für zwei Szenen gehabt, die ich sofort in die Tasten gehakt habe. Also stehen schon die ersten 534 Worte meines ersten Entwurfs.

Quälende Fragen

In der vergangenen Woche habe ich ja erzählt, dass ich die Romanidee jetzt schriftlich ausformuliere.

Dabei stellt sich die Frage, ob die Idee gut genug ist, um auf dem Buchmarkt Absatz zu finden, das heißt im Klartext:
Interessiert meine Geschichte einen Leser?

Ist meine Romanidee interessant genug?

Jeder Stoff ist ja schon einmal in irgend einer Form und auf irgend eine Weise geschrieben worden. Damit muss ich mich abfinden. Ich schreibe also über ein Thema, das hundert andere Autoren vor mir schon behandelt haben.

Meine Aufgabe ist es also nicht, einen völlig neuen, noch nie dagewesenen Stoff zu schreiben, das ist schon gar nicht möglich, sondern, den Stoff neu zu verpacken, ihm quasi ein neues Kleid zu geben.

Sehen wir uns das ganze doch mal anhand der Kriterien eines marktfähigen Manuskriptes an:

Es gibt eine Hauptfigur in der Geschichte, nämlich Kriminalhauptkommissar Hendrik Kammhuber.

Und genau hier kommen mir bereits die ersten Zweifel.
Die Figur soll zur Identifikation des Lesers einladen. Der Leser soll Gefallen und Lust daran finden, mit Hendrik zu leiden, zu lachen und sonst noch was.
Aber lädt Hendrik Kammhuber zur Identifikation ein?
Ich weiß es nicht. Ich habe die unterschiedlichsten Menschen dazu schon befragt, und habe ebenso viele Meinungen erhalten, wie ich Leute befragt habe.
Das ist es also auch nicht.
Was muss eine Figur haben, oder auch nicht haben, damit sie zur Identifikation einlädt?
Ich weiß es noch nicht.

Deshalb ehe ich weiter in der Checkliste der Kriterien der Marktfähigkeit eines Romans.

Die Figur muss aktiv ein Ziel verfolgen.
Hendrik Kammhuber verfolgt aktiv ein Ziel, er ermittelt in einem Mordfall.

Es gibt einen äußeren Konflikt, der in handlungsreichen Szenen gestaltet ist.

Einen äußeren Konflikt gibt es.
Handlungsreiche anschauliche Szenen?
Diese Frage kann ich noch nicht beantworten. Ich werde mir beim Schreiben Mühe geben, die Szenen so handlungsreich und anschaulich zu beschreiben, dass der Konflikt, oder die jeweiligen kleineren Konflikte, für den Leser nachvollziehbar sind.

Die Handlung ist in sich geschlossen und hat ein klares Ende.

Die Handlung ist klar und hat auch, zumindest was den Main Plot betrifft, ein abgeschlossenes Ende. Der Mordfall wird gelöst und der Täter gefasst.
Also sprechen wir auch von einem Happy End.

Die Chronologie der Szenen folgt der linearen Zeit.

Auch dieses Kriterium ist erfüllt, denn es wird in der Geschichte keine Zeitsprünge geben. Die Szenen folgen zeitlich alle aufeinander.

Der Schauplatz ist ein interessantes Milieu, das die Fantasie anregt.

Der Schauplatz wird vor allem München sein. Genauer gesagt das Olympiadorf, wo der ermordete junge Mann lebt, Sendling, wo Hendrik Kammhuber eine kleine Staatsbedienstetenwohnung bewohnt und Großhesselohe bei München, wo das Ehepaar Winter lebt.

Die Herausforderung ist nun, diese Schauplätze, die an sich nichts Außergewöhnliches an sich haben, so interessant in die Geschichte einzubinden, dass sie für den Leser einen gewissen Reiz haben.

Das Olympiadorf hat für mich immer schon einen Reitz gehabt, weil es sich wie eine Geisterstadt in die Umgebung von Schwabing einfügt. Ich finde, es ist ein guter Schauplatz, um einen Mord zu begehen.

Die Geschichte folgt dem Prinzip der Kausalität.

Dieser Anforderung werde ich mich bei der Planung der einzelnen Plotstränge, Main Plot und Sub Plots stellen müssen, denn die Handlungen der Figuren haben nachvollziehbare Motive. Diese gilt es herauszustellen. Sie müssen sich logisch aus dem Vorangegangenen ergeben.

Eine Szene geht für den Leser nachvollziehbar aus der anderen hervor.

Die Haupthandlung findet auf einer konsistenten Realitätsebene statt.

Die Haupt-/Handlung, findet im München von Heute, 2020, statt. Somit gelten die Prinzipien, wie wir sie kennen, der Bau einer besonderen Welt ist nicht notwendig.

Die Geschichte erzählt anschaulich unter Einbeziehung aller fünf Sinne. Dialog

und Handlung wechseln sich ab.

Diesem Kriterium werde ich bei der Plot Planung Rechnung tragen müssen.

Der Plot hat eine nachvollziehbare Struktur mit Anfang, Mitte, Höhepunkt und

Ende.

Auch hierauf wird bei der Plot Planung einzugehen sein. Soweit ich das jetzt beurteilen kann, sind diese Punkte allesamt, und damit das Kriterium, erfüllt.

Klare Genrezuordnung.

Der Roman ist ein Krimi, genauer gesagt ein psychologischer Krimi.

Fazit:

Legt man diese Kriterien als Maßstab an, müsste ich doch einen marktfähigen Roman schreiben.

Ob dem wohl so ist?

Das wird sich im Laufe des Schreibprozesses zeigen.

Auf jeden Fall verhindert eine so klare Definition eines marktfähigen Romans, der Absatz findet, nicht das Auftauchen quälender Fragen.

Nachfolgeprojekt

Nachfolgeprojekt

Ich bin Elke Irimia.
Wer mich von

www.zukunft-schreiben.de

kennt, weiß dass ich in diesem Blog über Hendrik Kammhuber schreibe.

Hier gibt es in den kommenden Monaten auch, unter der Kategorie „Nachfolgeprojekt“, das Journal zum zweiten Teil der Reihe um Kriminalhauptkommissar Hendrik Kammhuber.

Im Augenblick bin ich noch in der Planungsfase. Ich gehöre nicht zu den Discovery Writern, sondern, wie dem vorangegangenen Satz zu entnehmen ist, zu den Planern.

Ein Plan ist wie ein Gelender, an dem ich mich beim Runterschreiben des Romans entlanghangele. Er gibt mir Halt und die Sicherheit, dass ich mich nicht hoffnungslos verzettele und verlaufe.
Ein bisschen laufen lassen muss ich es schon manchmal, denn oft geben die Figuren keine Ruhe, wenn es nicht nach ihrem Kopf läuft. Kein Problem: Wenn es nicht passt, kann ich es bei der Überarbeitung dann streichen.

Im Moment stehe ich noch ganz am Anfang. Das heißt für mich, ich habe eine Idee, die im Kopf gereift ist. Nun wird sie ausformuliert.

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